Welttag der Gicht – Präzise Prävention, Genuss des Lebens

Welttag der Gicht-Präzise Prävention, Genuss des Lebens

Der 20. April 2024 ist Welttag der Gicht – bereits zum achten Mal. An diesem Tag rückt die Welt die Gicht in den Fokus. Das diesjährige Motto lautet: „Präzise Prävention, mehr Lebensqualität“. Ein erhöhter Harnsäurespiegel über 420 µmol/l wird als Hyperurikämie bezeichnet. Sie kann zur Ablagerung von Harnsäurekristallen, Gichtarthritis und schließlich zur Bildung von Gichtknoten (Tophi) und Gelenkverformungen führen. Ziel des Welttags der Gicht ist es, durch Aufklärungskampagnen das Bewusstsein für Hyperurikämie und Gicht zu schärfen, um eine wissenschaftlich fundierte Behandlung zu fördern und die gesundheitlichen Schäden durch Hyperurikämie und Gicht zu minimieren.

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OÜberblick überGaus

Gicht ist eine Form der entzündlichen Arthritis, die durch die Ablagerung von Harnsäurekristallen in den Gelenken entsteht. Hier finden Sie einen umfassenden Überblick über Gicht, einschließlich ihrer Symptome, Ursachen, Risikofaktoren und Auswirkungen auf den Körper und die Lebensqualität:

Symptome der Gicht:

Plötzliche und heftige Gelenkschmerzen, oft im Großzehengelenk (auch bekannt als Podagra)

Schwellung, Rötung und Wärme im betroffenen Gelenk

Druckempfindlichkeit und Steifheit im Gelenk

Eingeschränkter Bewegungsumfang im Gelenk

Wiederkehrende Gichtanfälle

Ursachen von Gicht:

Hohe Harnsäurewerte im Blut (Hyperurikämie)

Es bilden sich Harnsäurekristalle, die sich in den Gelenken ablagern und dort Entzündungen und Schmerzen auslösen.

Harnsäure kann sich ansammeln, wenn der Körper zu viel davon produziert oder zu wenig davon ausscheidet.

Risikofaktoren für Gicht:

Genetik oder familiäre Vorbelastung mit Gicht

Eine Ernährung mit hohem Anteil an purinreichen Lebensmitteln (rotes Fleisch, Innereien, Meeresfrüchte und Alkohol)

Fettleibigkeit

Bestimmte Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Nierenerkrankungen

Bestimmte Medikamente wie Diuretika und niedrig dosiertes Aspirin

Wie sich Gicht auf den Körper auswirkt:

Harnsäurekristalle verursachen Entzündungen in den Gelenken, was zu starken Schmerzen und Schwellungen führt.

Chronische Gicht kann Gelenkschäden und -verformungen verursachen.

Unbehandelt können Gichtanfälle mit der Zeit häufiger und schwerwiegender werden.

Harnsäurekristalle können sich auch in anderen Geweben wie den Nieren ablagern und zu Nierensteinen und Nierenschäden führen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Gicht eine schmerzhafte und beeinträchtigende Form der Arthritis ist, die durch die Ablagerung von Harnsäurekristallen in den Gelenken verursacht wird. Sie kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und sich auf das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden auswirken. Eine frühzeitige Diagnose, eine angemessene Behandlung, Anpassungen des Lebensstils und Medikamente können helfen, die Gicht zu kontrollieren und die Lebensqualität der Betroffenen insgesamt zu verbessern. Bei weiteren Fragen oder Informationsbedarf stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Harnsäuretest

Gichtprävention und -behandlung

Gicht ist eine Form der entzündlichen Arthritis, die durch plötzliche und heftige Schmerzen, Schwellungen, Rötungen und Druckempfindlichkeit in den Gelenken gekennzeichnet ist, am häufigsten im Großzehengrundgelenk. Lebensstiländerungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Vorbeugung und wirksamen Behandlung von Gicht. Hier einige wichtige Punkte zur Bedeutung von Lebensstiländerungen für die Gichtprävention:

ErnährungsumstellungEine Ernährung mit vielen purinreichen Lebensmitteln wie rotem Fleisch, Innereien, Schalentieren und bestimmten Fischarten kann den Harnsäurespiegel im Blut erhöhen und Gichtanfälle auslösen. Durch eine Ernährungsumstellung und die Reduzierung purinreicher Lebensmittel lässt sich das Gichtrisiko senken. Eine Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und fettarmen Milchprodukten kann helfen, den Harnsäurespiegel zu senken und Gichtanfällen vorzubeugen.

GewichtsmanagementÜbergewicht und Adipositas sind bedeutende Risikofaktoren für Gicht, da überschüssiges Körpergewicht zu einer erhöhten Harnsäureproduktion im Körper führen kann. Durch die Aufrechterhaltung eines gesunden Gewichts mittels einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung können Betroffene das Risiko, an Gicht zu erkranken und Gichtanfälle zu erleiden, reduzieren.

FlüssigkeitszufuhrAusreichende Flüssigkeitszufuhr durch das Trinken von viel Wasser über den Tag verteilt kann Gichtanfällen vorbeugen, indem überschüssige Harnsäure aus dem Körper gespült wird. Zudem kann eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr das Risiko der Nierensteinbildung verringern, einer weiteren Komplikation von Gicht.

Harnsäuretest

Neben Änderungen des Lebensstils spielen Medikamente und medizinische Eingriffe eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Gicht und der Vorbeugung von Gichtanfällen. Hier einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten:

MedikamenteEs gibt Medikamente zur Behandlung und Vorbeugung von Gichtanfällen. Dazu gehören nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), Colchicin und Kortikosteroide, die Schmerzen und Entzündungen während eines Gichtanfalls lindern können. Medikamente wie Allopurinol und Febuxostat senken zudem den Harnsäurespiegel im Blut und verhindern die Bildung von Harnsäurekristallen in den Gelenken.

Medizinische InterventionIn schweren Fällen von Gicht oder bei häufigen und stark beeinträchtigenden Gichtanfällen kann ein medizinischer Eingriff erforderlich sein. Dazu gehören beispielsweise Gelenkpunktionen (Entfernung überschüssiger Flüssigkeit aus dem betroffenen Gelenk) oder operative Eingriffe zur Entfernung von Gichtknoten (Ablagerungen von Harnsäurekristallen) aus den Gelenken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Kombination aus Lebensstiländerungen, Medikamenten und ärztlicher Intervention entscheidend für die effektive Behandlung von Gicht, die Vorbeugung von Gichtanfällen und die Verbesserung der Lebensqualität von Betroffenen ist. Es ist wichtig, dass Gichtpatienten eng mit medizinischem Fachpersonal zusammenarbeiten, um einen umfassenden, auf ihre individuellen Bedürfnisse und ihren Gesundheitszustand zugeschnittenen Behandlungsplan zu entwickeln.


Veröffentlichungsdatum: 19. April 2024